Freshdachs

Blog über und mit dem Rad

  • Aktuell bereit ich mich selbst auf meine erste Tour von über 300 Kilometern vor. Ohne Event, ohne Druck, es zu finishen, und ohne wirklichen Plan, wie sich so etwas anfühlt.

    200 Kilometer bin ich schon mal gefahren, jedoch nur auf und ab an der Saar/Mosel von Saarbrücken nach Trier und wieder zurück.

    Die Idee ist es, das Saarland an einem Tag zu umrunden, nennt sich auch Saarlandschwein. Aktuell weiß ich nicht, ob ich es vollständig auf Straßen fahren werde oder eher die Radwege nutzen werde, die solch eine Umrundung ermöglichen.

    Ich wollte mir zuerst selbst eine Challenge setzen, bevor ich mich bei irgendwelchen Events anmelde, da dies doch noch mehr Aufwand erzeugt.

    Momentan struggle ich jedoch nicht an den Umfängen, es ist eher die Kombination aus Umfang und der Hitze/Luftfeuchtigkeit zu manchen Uhrzeiten am Tag.

    Leider bin ich jedoch ein Mensch mit dem Motto „Mit dem Kopf durch die Wand“ … die Quittung kam gestern.

    Bei einer Grundlagenfahrt mit Antritten musste ich bei meiner Eispause bei meinen Eltern danach feststellen, dass mein System bei der Hitze nach Pausen einfach nicht mehr hochfahren möchte.

    Zu wenig Flüssigkeit kann es nicht sein, ich fahre aktuell immer mit Literflaschen los, Carbs sind es auch nicht, da Carbs are my Friends.

    Im Endeffekt werd ich auch heute wieder trainieren, aber weiter auf meinen Körper hören und einfach hoffen, dass ich mich anpasse.

    Sonst kommt eben die Handbremse mal für ein paar Tage.

    Apropos „Wand“.
    Die Tour de France 2026 Durchschnittstemperaturen sind um die 35 Grad, 2025 waren es, glaube ich, 26 Grad. Hoffe für die Favoriten, dass sie alle klarkommen.

    Eigentlich kristallisiert sich der Gewinner schon heraus, aber Platz 2 und 3 werden mega spannend und werden wahrscheinlich am Wochenende und dann in der folgenden Woche in den Alpen entschieden.

    Solange Pogi konstant bleibt, wird Jonas sich mit Seixas und den Bora-Boys batteln.

    Ob Remco weiterhin Leader bleibt, wird sich zeigen, da es schon einige schlechte Momente von ihm gab und an langen Anstiegen ist Bundes-Flipo aus der Vergangenheit besser.

    Parallel dazu sind aber auch alle Teilnehmer des TCR gerade auf dem Weg zum Start – hyped for DotWatching eine Woche lang.

    Auch dort habe ich die deutsche Brille an und drücke Jana die Daumen.

  • Let’s start – es sind zwar nicht unbedingt aktuelle Empfehlungen, aber es sind Medien, die mich in der letzten Woche besonders beeindruckt haben.

    Falls das jemand liest, folgt mir doch auch mal auf Instagram: https://www.instagram.com/freshdachs.cc/

  • Keine Ahnung, was das hier wird oder ob meine Gedanken überhaupt jemanden interessieren, geschweige denn, ob es überhaupt jemanden erreicht – in einer Zeit, in der Inhalte mit Reels oder Ähnlichem verbreitet werden.

    Vielleicht erst mal kurz, wie ich überhaupt auf die Idee kam.

    Ich fuhr Ende Mai komplett alleine – das erste Mal überhaupt in meinem Leben – in den Urlaub nach Girona, um einfach mal mit mir zu sein und die letzten Jahre zu verarbeiten.

    Der Camper wurde mit einem Gravelbike und diversen Utensilien bepackt und es ging von Deutschland aus elf Stunden über die Straßen Frankreichs zum Mekka des Gravel-Sports in Europa.

    Dort angekommen: Regen und Gewitter für die nächsten zwei Tage.

    Ja gut – habe ich mir auch anders vorgestellt. Eigentlich wollte ich jeden Tag die Schotterwege rund um Girona unsicher machen und mir Cappuccinos und Kuchen verdienen.

    So kam ich an einem dieser verregneten Tage auf die Idee, ein Tagebuch zu beginnen. Die Seiten sind bis heute leer.

    Stattdessen begann ich, mir kleine Notizen über verschiedenste Themen rund ums Fahrrad, speziell den Gravel- und Radsport, aufzuschreiben. Themen wie Fluch und Segen von Social Media, Dinge, die ich als Anfänger gerne gewusst hätte, Berichte zu Events aus meiner Perspektive oder auch Podcast-, Buch- und Artikelempfehlungen.

    Ich selbst habe keine journalistischen Kenntnisse oder einen konkreten Plan, was ich hier schreiben werde. Es kann sein, dass wöchentlich etwas kommt oder auch mal nur einmal im Monat.

    Vielleicht werde ich Rubriken erstellen, die sich schnell erstellen lassen, und einmal im Monat einen längeren Text verfassen – I don’t know.

    Die Tour steht vor der Tür, also gäbe es auch ein Thema. Analysen der Etappen werde ich als ahnungsloser Hobbyfahrer nicht machen – das überlasse ich den Kennern.

    Eventuell bin ich bei einer Etappe am Berg. Dann schreibe ich lieber einen Text über die Karawane. Die ist einfach eines der Highlights. Oder ich teile meine Gedanken zu jeder Woche der Tour.

    Ihr merkt schon: Ich weiß nicht, was kommt und wie, wann oder vor allem worüber ich schreiben werde.

    Wenn der Text rauskommt, hat sowieso noch keiner abonniert. Aber falls doch: Drückt das Knöpfchen.

    Apropos Pinarello und Louis Vuitton – einfach absurd. Und ich meine das nicht positiv.

    Gruß

    Yannick

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